Angebotene
Seminare
- Neue Formen des Lehrens und Lernens
- Teilnehmeraktivierung in der Aus-
und Weiterbildung
- Handlungsorientiert ausbilden - Möglichkeiten
im betrieblichen Alltag
- Konfliktregelung in der Ausbildung
- Arbeiten mit neuen Ausbildungsgruppen
1. Neue
Formen des Lehrens und Lernens
Ausbilder und Dozenten in der beruflichen Erstausbildung,
in der überbetrieblichen Ausbildung sowie in
der Meistervorbereitung klagen zunehmend über
fehlende Lernbereitschaft und mangelndes Lernvermögen
ihrer Teilnehmer.
Häufig sind fehlende Flexibilität in der
Gestaltung der Bildungsmaßnahme und mangelnde
Kenntnis über die Lerngewohnheiten der Teilnehmer
die Ursachen für das vermeintliche Versagen.
Die Lernschwäche ist nicht selten eine Lehrschwäche.
Menschen lernen auf vielfältigste Art und Weise,
und es ist die zentrale Aufgabe des Lehrenden, im
Rahmen seiner Tätigkeit ein möglichst breites
Spektrum an Lernangeboten zu unterbreiten.
In diesem Seminar werden den Teilnehmern die Grundlagen
des Lernens vermittelt. Im Rahmen einer Übung
werden die verschiedenen Lerntypen sichtbar und der
eigene entdeckt. Es wird erarbeitet, wie diese Vielfalt
in der Ausbildungs- und Unterrichtstätigkeit
berücksichtigt werden kann.
Seminarschwerpunkte:
- Lerntheoretische Grundlagen
- Die verschiedenen Lerntypen
- Lernformen in der Ausbildung
- Lernschwäche oder Lehrschwäche? Kreative
Techniken für den Umgang mit „lernschwachen“
Auszubildenden
- Sozialformen, Visualisierungsformen und Methodenvielfalt
Dauer der Veranstaltung: 1-2 Tage
Teilnehmerzahl: 15
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2. Teilnehmeraktivierung
in der Aus- und Weiterbildung
Unmotivierte und lustlose Teilnehmer sind eines der
häufigsten Probleme in der Aus- und Weiterbildung.
Die Passivität der Lerngruppe zwingt die Dozenten
und Ausbilder zu immer neuen Motivationsversuchen,
doch meist bleibt die Rolle des Alleinunterhalters,
der den Ausbildungsstoff nach routiniertem und altbewährtem
Muster abspult.
Um dies zu vermeiden, bedarf es einer erwachsengerechten
Unterrichts- und Lehrgangsgestaltung, die den Teilnehmer
aktiv in das Lehr- und Lerngeschehen einbezieht und
es ihm in Teilen überträgt. Dabei sind die
individuellen Lerntypen zu berücksichtigen. So
kann es nachhaltig gelingen, über die Aktivierung
zur Motivierung zu gelangen.
Dieses Seminar gibt Gelegenheit, das eigene Verhalten
als Ausbilder oder Dozent zu reflektieren und bewährte
aber auch neue erwachsenengerechte und kreative Methoden
kennen zu lernen und zu erproben.
Seminarschwerpunkte:
- Aktivierende Lernsituationen schaffen
- Motivation und Motivierung
- Teilnehmeraktivierende Methoden und Methodenwechsel
- Lerntypen
- Prinzipien der Gruppenarbeit
- Medieneinsatz
Dauer der Veranstaltung: 1-2 Tage
Teilnehmerzahl: 15
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3. Handlungsorientiert
ausbilden - Möglichkeiten im betrieblichen Alltag
Eine ganzheitliche, handlungsorientierten Ausbildung
mit dem Ziel umfassender beruflicher Handlungskompetenz
ist in den meisten Ausbildungsordnungen inzwischen
fest verankert. Sie gilt es auch in den Abschlussprüfungen
nachzuweisen.
Jugendliche gehen heute mit anderen Erwartungen
und Wertvorstellungen in eine Ausbildung. Spaß
und Selbstverwirklichung sind in jüngsten Untersuchungen
die meist genannten Forderungen an den zukünftigen
Beruf. Viele Ausbildungsbetriebe klagen über
unmotivierte Auszubildende, viele Auszubildende über
eine langweilige Ausbildung und ein schlechtes Verhältnis
zum Ausbilder. Lehren und Lernen und Spaß an
der Arbeit – für beide Seiten - schließen
sich aber nicht aus.
In diesem Seminar werden Möglichkeiten aufgezeigt
und erarbeitet, wie eine handlungsorientierte Ausbildung,
über den Ausnahmefall hinaus, im betrieblichen
und überbetrieblichen Arbeitsalltag durchgeführt
werden kann, mit dem Ziel, langfristig die Effektivität
der betrieblichen Ausbildung zu erhöhen und den
Ausbildungsberuf für Schulabgänger attraktiver
zu machen.
Seminarschwerpunkte:
- Die Begriffe Handlung/Handlungskompetenz
- Motivation und Motivierung
- Methoden der handlungsorientierten Ausbildung
- Das Fördern fachübergreifender Kompetenzen
- Hinführung der Auszubildenden an das selbstorganisierte
Lernen
- Die Rolle des Ausbilders in der handlungsorientierten
Ausbildung
- Planung von Kleinprojekten für die betriebliche
Ausbildung in Kleingruppen
Dauer der Veranstaltung: 1-2 Tage
Teilnehmerzahl: 15
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4. Konfliktregelung
in der Ausbildung
Ob in der Ausbildung oder im beruflichen Alltag,
immer wieder kommt es zu Spannungen und Konflikten.
Wer in der beruflichen Erstausbildung arbeitet, erlebt
immer wieder das Aufeinanderprallen von generationsbedingten
Erwartungen und Wertvorstellungen. Dazu kommen Konflikte
innerhalb der Ausbildungsgruppen, die den Lehrbetrieb
beeinträchtigen. Dabei wird häufig wird
die Chance, die sich aus Konflikten ergibt, übersehen.
In diesem Seminar werden die Ursachen der Entstehung
von Konflikten innerhalb der Ausbildung im Betrieb,
der Schule oder der ÜBA verdeutlicht, die eigenen
Verhaltensweisen in Konfliktsituationen reflektiert
und analysiert. Darüber hinaus werden Strategien
zu einer nachhaltigen Regelung von Konflikten erweitert
und eingeübt.
Die spezifischen Inhalte orientieren sich dabei an
konkreten „mitgebrachten“ Konfliktsituationen
der Teilnehmer/innen.
Seminarschwerpunkte:
- Individuelle Verhaltensweisen in Konfliktsituationen
- Konfliktarten und Konfliktursachen
- Strategien der Konfliktvermeidung
- Techniken der Konfliktregelung
Dauer der Veranstaltung: 1-2 Tage
Teilnehmerzahl: 15
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5. Arbeiten
mit neuen Ausbildungsgruppen
Eine Gruppe folgt in ihrer Entwicklung einer
Reihe von Gesetzmäßigkeiten.
Wenn ich sie beachte, kann ich Einfluß nehmen.
Wenn ich sie nicht beachte, wirken sie dennoch.
Ob im Beruf oder in der Ausbildung, eine Gruppe und
ihre Mitglieder brauchen Zeit, sich zu finden, zu
organisieren und eine Struktur zu bekommen. Dieser
Prozess folgt dabei festen Regeln und Gesetzmäßigkeiten.
Gerade in der überbetrieblichen Ausbildung haben
es die Ausbilder immer wieder mit neuen Gruppen zu
tun. Es fehlt die Erfahrung und auch die Zeit, sich
mit den gruppendynamischen Prozessen auseinanderzusetzen.
Das Seminar bietet den Teilnehmern die Gelegenheit,
Gruppenprozesse zu erkennen und zu verstehen, sowie
Möglichkeiten der Intervention kennenzulernen
und zu erproben. Ein Schwerpunkt liegt dabei auch
in der Bearbeitung und Bewältigung auftauchender
Konfliktsituationen innerhalb der Gruppe.
Seminarschwerpunkte:
- Die Phasen der Gruppenbildung
- Die Steuerung von Gruppenprozessen
- Die Konkfliktregelung in und mit der Gruppe
- Der Umgang mit schwierigen Teilnehmern
Teilnehmerzahl: max. 15
Dauer der Veranstaltung: 2 Tage
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